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„What was the weather like? – Oh, don’t ask!“

16.10.2019

Auch in diesem Jahr machten sich 65 Schüler der 8. Klassen unserer Schule auf den Weg nach Großbritannien, um Land und Leute kennenzulernen und die englische Sprache endlich einmal im tatsächlichen Leben auszuprobieren.

Am Abend des 22. September ging es los, voller Erwartung und verabschiedet von Eltern und Großeltern, die wahrscheinlich genauso aufgeregt waren. Auf der Hinfahrt wurde im Bus noch recht wenig geschlafen , bei der Überfahrt mit der Fähre von Calais nach Dover begleitete uns Sonnenschein, wir konnten von Anfang an die berühmten White Cliffs sehen. Auf englischem Boden angekommen brachte uns der Bus direkt zum Dover Castle, wo wir tief in die Geschichte eintauchen und das Gelände sowie die alten Gemäuer erkunden konnten. Anschließend gab es noch einen Stopp in Canterbury, wo wir bereits erste Souvenirs kauften und die historischen Gebäude bestaunten. In der Jugendherberge in Lee Valley zog dann nach der Belegung der Zimmer und dem Abendessen ziemlich schnell Ruhe ein.

Am nächsten Morgen stand eine Stadtrundfahrt durch London auf dem Programm. Auf dem Weg dorthin mussten wir allerdings hautnah erleben, was „traffic jam“ bedeutet: der Bus kam aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens kaum durch, zwischendurch ging gar nichts mehr. Und obwohl unsere Stadtführerin sich viel Mühe gab, konnte sie uns bei weitem nicht alle Sehenswürdigkeiten zeigen, da der Bus nicht einmal in ihre Nähe gelangte. Aber wir sind über die Millenium Bridge gelaufen, haben von der Dachterrasse eines Einkaufscenters einen Blick von oben auf die britische Hauptstadt geworfen und am Ende am Buckingham Palace vorbei geschaut – wobei der Himmel alle seine Schleusen auf einmal öffnete, so dass wir alle sehr nass wurden (was nach häufiger vorkommen sollte). Aber der Einkaufsbummel auf der Oxford Street hat fast alle entschädigt.

Windsor Castle war am Mittwochvormittag unser Ziel. Leider war die Queen nicht zu Hause, doch wir haben uns trotzdem angesehen, wie sie so lebt, und dabei auch viel Interessantes über die Geschichte erfahren. Und wieder war der Regenschirm unser ständiger Begleiter. Der Nachmittag hielt etwas ganz anderes für uns bereit: die verrückte, hippe Welt um den Camden Market mit all seinen ungewöhnlichen Angeboten und Verkaufsständen.

Und dann brach auch schon der letzte Tag an. Der Bus setzte uns in Greenwich ab, von dort fuhren wir mit einem Boot auf der Themse bis zum Westminster Palace, vorbei am Tower und unter der berühmten Tower Bridge hindurch. Im Anschluss besuchten wir zwei der bekanntesten Museen, das Natural History Museum oder das Science Museum, in denen es jeweils eine Reihe von Aufgaben zu lösen gab. Ein Höhepunkt war die Fahrt mit dem London Eye, bei der wir noch einmal viele berühmte Gebäude und Plätze Londons von oben entdecken und fotografieren konnten. Hinterher mussten wir erleben, wie voll die U-Bahnen zur Zeit des Berufsverkehrs sind, so dass wir für eine gefühlte Ewigkeit nicht einmal die Chance hatten, einzusteigen und wieder nach Greenwich zu unserem Bus zu fahren.

Zum Glück verlief die Rückfahrt dann problemlos und vor allem ohne einen einzigen Stau, unsere Eltern konnten uns bereits eine Stunde eher  als erwartet wieder am Lindencenter in Empfang nehmen. Insgesamt haben wir in dieser Woche so viel gesehen und erlebt, dass wir noch lange an diese aufregende Fahrt zurückdenken werden – auch wenn das Wetter es gar nicht gut mit uns meinte.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: „What was the weather like? – Oh, don’t ask!“