Lesewettbewerb an der IGS - Gibt es noch Hoffnung? -
Viele fragen sich, ob in unserer von Beginn an mit digitalen Medien aufgewachsenen Generation noch wahre Leseratten existieren. Machen die Kinder noch etwas Anderes, als am Handy zu spielen? Lesen diese Kinder heutzutage überhaupt noch richtige Bücher?
Diese Frage kann ich, seitdem ich am Vorlesewettbewerb der IGS am 20.11.2025 als Jurymitglied teilgenommen habe, ohne Bedenken eindeutig mit Ja beantworten. Bei einer solchen flüssigen und betonten Leseweise ist stark davon auszugehen, dass einige der Teilnehmer schon bedeutend mehr Bücher als ich gelesen haben, wirklich der Wahnsinn. Besonders überzeugt wurde die Jury von den Fünftklässlern. Das Verändern der Stimmlage oder auch das Erzeugen von Spannung durch die Art und Weise des Lesens, für manchen älteren Schüler eine große Herausforderung, war für Ida Betzel, Greta Warncke, Victoria Malak-Pataky sowie Annabell Teetz absolut kein Problem. Nach einem unglaublich knappen Kampf konnte sich Annabell über ihren ersten Platz freuen. Doch auch die anderen drei Vorleserinnen durften nach der Auswertung sehr stolz auf sich sein. Nicht nur die fünfte, sondern natürlich auch die sechste Klasse überzeugte mit einer soliden Leseleistung. Hier fiel „Harry Potter“ als starker Favorit in der Buchauswahl auf. Nach großem Schwitzen hatte sich Mia Poguntke schließlich durchgesetzt und den Sieg diesmal etwas deutlicher für sich entschieden. Sie wird an der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs auf Kreisebene teilnehmen. Aber auch Lina Wollenberg und Bjarne Meinhold beeindruckten ohne Frage.
Letztendlich hoffen wir, dass jeder Teilnehmer mit seinem Hugendubel-Gutschein seine Buchsammlung etwas erweitern kann und dass das Lesen so weiterhin auch in der jungen Generation überlebt.
Moritz Dohse (Klasse 11)
Bild zur Meldung: Gewinner Klasse 6 mit Jury



