IGS-Jugend im All – zumindest virtuell
Ein LKW, beladen mit einer Rakete, fährt auf den Schulhof der IGS. Auf ihm steht die Aufschrift „Space Buzz one“, Bilder von Astronauten sind zu sehen.
Und tatsächlich: Jugendliche der 5. und 6. Klasse sowie Lehrerinnen und Lehrer der IGS kamen in den Genuss, sich gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt wie Astronauten zu bewegen. Dazu konnten bis zu neun Personen gleichzeitig im Inneren der Rakete Platz nehmen und mithilfe einer Virtuell-Reality-Brille im Simulator durch das All fliegen. Dabei drehten sich und vibrierten die bequem gepolsterten Sitze: „Ich hatte erst voll Angst“, sagte eine Schülerin der 6. Klasse. Diese verwandelte sich jedoch schnell in Faszination, als es mit 100.000 km pro Stunde im Eilflug um die Erde ging und grün schimmernde Polarlichter sowie lila gefärbte Gewitter zu sehen waren. „80% der Bilder sind echt und aus dem All“, berichtet eine Mitarbeiterin, die die über 100 Jugendlichen auf der 15-minütigen Reise um Erde und Mond begleitete - von morgens bis in den späten Nachmittag hinein. Derartige Projekte gibt es auch anderswo, beispielsweise in den Niederlanden. Dort sind zwei „Raketenautos“ im Dienst, deutschlandweit gibt es nur dieses eine. Allerdings ist es hier für die Teilnehmer kostenlos, weil der Staat dieses Projekt vollständig finanziert. In den Niederlanden hingegen kostet die Teilnahme 50€, weiß Steffen Braun, Lehrer der IGS Grünthal, der dieses Projekt an der IGS organisiert hat. Er und auch die Jugendlichen ziehen am Ende des Tages nicht nur wegen des kostenlosen Eintritts eine positive Bilanz: „Das sieht schon so spacig aus“ und „war mega“ sind Aussagen, die vor und nach der Expedition ins All zu hören waren.
Bild zur Meldung: DLR in Aktion



